SüdamerikaMysterium Osterinsel (- Tahiti)
Diese Reise kombiniert eine erlebnisreiche Woche auf der geheimnisvollen Osterinsel im Pazifik mit einer einwöchigen Rundreise durch Französisch-Polynesien. Durch den Besuch auf Tahiti, Moorea, Raiatea oder Bora Bora lernen Sie die farbenprächtigen Facetten der Südsee kennen. Dazu als Ausgangs- und Endpunkt die Hauptstadt Santiago de Chile.

Rundreise - Mysterium Osterinsel (- Tahiti)

  Chile 

Highlights der Rundreise
  • Santiago de Chile City Tour
  • Die südpazifische Osterinsel - wohl der geheimnisvollste Ort auf unserer Erde voller Mysterien und Zauber, voller Rätsel
  • Die Megalith-Kulturen Polynesiens
Die Osterinsel, von ihren Bewohnern Rapa Nui genannt, was soviel bedeutet wie der "Nabel der Welt", ist ohne Zweifel eines der einzigartigsten und geheimnisvollsten Reiseziele unserer Erde. Sie ist in jeder Beziehung ein Welt-Mysterium! In jedem Fall ist sie auch die einsamste bewohnte Insel der Erde, ein winziges Inselpünktchen im Südpazifik, 3.800 km von der südamerikanischen Westküste und 4.250 km von Tahiti entfernt - lediglich Pitcairn, noch ohne Flugverbindung, ist ähnlich isoliert bzw. fernab jeglicher Zivilisation. Die Entdecker, dann nachfolgende Reisende, Forscher, vor allem Anthropologen und Archäologen haben sich mit besonderer Hingabe den Rätseln der Osterinsel gewidmet und tun es auch heute noch. Wann kamen die ersten Siedler hierher? Und woher? Und die zweite Einwanderungswelle? Die Langohren, die Kurzohren? Heute leben etwas knapp 6.000 Menschen auf dieser Insel, von der große Teile von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt worden sind. Von der Osterinsel aus bietet sich eine einwöchige Verlängerung zur Erkundung der Gesellschaftsinseln Französisch-Polynesiens, besser bekannt unter dem Namen ihrer Hauptinsel Tahiti, besonders an. Die Megalith-Kulturen dieser Inselgruppe lassen den Forschern auch heute noch viele Fragen unbeantwortet. Wir besuchen außer den bekannteren Inseln Tahiti und Moorea natürlich auch Raiatea, noch ein Geheimtipp. Von hier aus begannen die großen Besiedlungsfahrten der Polynesier in den weiten Pazifikraum, darunter auch zur Osterinsel. Zum Schluss ein Aufenthaltstag auf Bora Bora, zu Recht eine der schönsten Inseln der Welt, mit über 600m hohen, zerklüfteten Felsbergen, umgeben von einer herrlichen, in allen Türkisfarben schillernden Lagune.

Tag 1

Tour A: 10-Tage-Tour

Linienflug von Frankfurt nach Santiago.


Tag 2

Vormittags Ankunft in Santiago de Chile. Nachm. eine Stadtrundfahrt: Präsidentenpalast, Plaza de Armas, Kathedrale, Auffahrt auf den Berg San Cristóbal mit Panoramablick auf die Stadt.


Tag 3

Vormittags Weiterflug zur Osterinsel, Ankunft mittags. Familiäres, gepflegtes Hotel im Hauptort Hanga Roa.


Tag 4, 5, 6

Erkundungstage auf der Osterinsel, wobei die Reihenfolge der Besichtigungen je nach örtlichen Gegebenheiten Änderungen erfahren kann. Ein ganztägiger Ausflug führt uns zunächst zu den verschiedenen Ahus, die in langer Reihe an der südöstlichen Küste liegen. Das Ahu Vaihu und das Ahu Akahanga sind noch nicht restauriert, später zum Ahu Tongariki mit seinen 15 wieder aufgerichteten Moais. Ein weiterer Höhepunkt ist der Vulkan Rano Raraku, eines der großartigsten Denkmäler der Menschheit. 397 gigantische Steingestalten, fertige und unfertige in allen Stadien des Werdens, liegen und stehen hier an den Hängen. Nahe der La Perouse-Bay der Ahu Te Pito Kura, wo einst der mit fast 10m größte aufgestellte Monolith stand, heute in zwei Teile zerbrochen. Hier auch der "Nabel der Welt". Unweit der Strand von Anakena, wo das restaurierte Ahu Nau Nau besichtigt wird. Auf einem weiteren Ausflug konzentrieren wir uns auf den Südostzipfel der dreieckigen Osterinsel. Nicht weit ist es zum Rano Kau-Vulkan und zum Zeremoniendorf Orongo mit den Petroglyphen des Vogelmenschen. Hier erfahren wir die Legenden und Überlieferungen über den Vogelmann-Kult. Der Ahu Vinapu an der Südküste ist die wohl bemerkenswerteste Statuen-Plattform, ein Meisterwerk der Steinmetze mit nahezu fugenlos aneinandergepassten Steinquadern. Zum Abschluss die Höhle Ana Kai Tangata, mit Malereien von Vögeln und Fischen. An einem weiteren Tag fahren wir in das Inselinnere zum restaurierten Ahu Akivi mit seinen sieben wieder aufgestellten Moais. Hanga Poukura ist ein nicht restauriertes Ahu an der Südküste. Im Krater Puna Pau wurden die Pukao, die steinernen Kopfbedeckungen der Moai-Figuren hergestellt, Außerdem besuchen wir die Zeremonienstätte Tahai mit 3 restaurierten Ahus und dem einzigen Moai mit wieder eingesetzten Augen.


Tag 7

Nachmittags Rückflug nach Santiago, Ankunft abends (2 Nächte).


Tag 8

Ein freier Tag in Santiago, empfehlenswert ein Ausflug nach Valparaiso, dem ältesten Hafen Chiles.


Tag 9

Noch ein freier Tag, abends Rückflug nach Europa.


Tag 10

Gegen Abend Ankunft in Frankfurt.


Tag 11

Tour B: 17-Tage-Tour

1.-7. Tag: wie vorstehend Tour A, dabei am 7. Tag spätabends Linienflug von der Osterinsel nach Papeete, Tahiti.


Tag 12

Halbtägige Rundfahrt zu verschiedenen Aussichtspunkten, tropischen Gärten und Wasserfällen.


Tag 13

Kurzer Flug nach Moorea (2 Nächte). Nachmittags Zeit für einen Abstecher in das abwechslungsreiche, bergige Hinterland oder ein Besuch des polynesischen Kulturzentrums.


Tag 14

Halbtägige Rundfahrt auf Moorea mit Auffahrt auf den Aussichtspunkt Belvedere, von hier aus herrliche Panoramablicke über die tiefblauen Buchten, die Cooks Bay und die Opunohu Bay.


Tag 15

Weiterflug nach Raiatea, das eigentliche religiöse, kulturelle und politische Zentrum Alt-Polynesiens.


Tag 16

Ein Ausflug zum bedeutendsten Marae, nach Taputapuatea, der heiligsten "Tempelanlage" des gesamten polynesischen Südpazifik. Fahrt auf dem Faaroa, dem einzigen schiffbaren Fluss der Gesellschaftsinseln. Abschluss auf einer idyllischen vorgelagerten Insel.


Tag 17

Kurzer Flug nach Bora Bora. Hier kein festes Besichtigungsprogramm, die Insel lässt sich leicht auf eigene Faust entdecken, und es gibt ein großes Angebot an Aktivitäten.


Tag 18

Letzter Tag auf Bora Bora, der - abhängig vom aktuellen Flug - noch für einen Ausflug oder zur Erholung genutzt werden kann. Der Bungalow ist bis zum frühen Abend für uns gebucht. Kurzer Rückflug nach Papeete, einige Stunden Aufenthalt bis zum Weiterflug, z.B. für ein Abendessen.


Tag 19

Nach Mitternacht Rückflug über die Osterinsel nach Santiago de Chile mit Ankunft abends.


Tag 20

Zur freien Verfügung in Santiago, auf Wunsch kann ein Ausflug ergänzt werden.


Tag 21

Gegen Abend Ankunft in Frankfurt.



Anschlussprogramm
Sie wollen Ihre Reise durch ein Vor- oder Anschlussprogramm individuell verlängern? Sprechen Sie uns an, wir unterbreiten Ihnen gerne ein maßgeschneidertes Angebot.

Termine für diese Reise sind bereits in Arbeit. Gerne informieren wir Sie, sobald die Termine feststehen. Bitte teilen Sie uns Ihr Interesse an dieser Reise mit. Oder schauen Sie sich doch bei uns um, wir haben sicher was passendens für Sie.

Inklusivleistungen

  • Linienflüge mit LATAM AIRLINES ab/bis Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren
  • Übernachtungen in Hotels entspr. Standard (Landeskat.) lt. Tourverlauf oder gleichwertig
  • Mahlzeiten lt. Tourverlauf (F = Frühstück)
  • Transfers, Besichtigungs-, Rundfahrten- und Erlebnisprogramm zusammen mit anderen Reisenden einschl. Eintrittsgelder
  • ein Reisehandbuch nach Wahl
  • örtliche, deutsch spr. Reiseleitung bei Tour A, bei Tour B englisch spr. Betreuung; keine Reiseleitung

Kundenbewertungen

Wir begannen unsere Reise am 1. 4. Mit einer Stadtbesichtigung von Santiago. Die Innenstadt erkundeten wir zu Fuss mit unserer netten Führerin Isabella, die als Tochter eines Chilenen in Berlin geboren war, perfekt Deutsch sprach und sich engagiert um uns kümmerte. Auch ein Besuch auf dem Fischmarkt mit einem Fischimbiss in einem kleinen Restaurant fehlte nicht. Tags drauf ging es in einer fünfeinhalbstündigen Flugetappe auf die Osterinsel, wo wir traditionell mit einer Blumenkette begrüsst wurden. Mehrere Ausflüge und Rundfahrten führten uns zu den Sehenswürdigkeiten dieser grünen Insel, es blieb uns aber auch genug Zeit, sie bei ausgedehnten Wanderungen kennenzulernen. Interessant, dass es auf dieser Insel neben 8000 Menschen auch noch ca. 5000 Pferde gibt, die in Herden auf der Insel weiden, nur wenige davon werden zur Arbeit herangezogen. Wie überall in Chile gibt es auch hier die streunenden aber immer friedfertigen Hunde. Nach ca. einer Woche reisten wir an zwei Tagen mit einer Zwischenübernachtung in Santiago nach Patagonien. Das Flugzeug brachte uns nach Puntas Arenas, von dort aus ging es in einer trotz Regen beeindruckenden und malerischen Busfahrt nach Puerto Natales. Dort sollte man es keineswegs versäumen, in einem der Fischrestaurants den landestypischen Ceviche (marinierter roher Fisch) zusammen mit einem Glas chilenischem Sauvignon Blanc zu geniessen. Tags darauf machten wir einen Ausflug per Bus in den Nationalpark und quartierten uns im Hotel Las Torres ein, einer Ranch mit fast 200 Pferden. Am Samstag waren wir Zuschauer bei einem Lauf der chilenischen Meisterschaft im Distanzreiten (Endurance Cup) Die Pferde mussten ihre Reiter über Distanzen von 60, 80 und 120 km in Etappen durch die Hochgebirgslandschaft tragen. Gesponsert wurde das Ganze von Montes, den dazugehörigen Wein spendierte dies berühmte Weingut. Auch der Verfasser hat sich einen Ausritt auf einem Gaucho- Pferd zugetraut, bis auf den ungewohnten Sattel ganz problemlos. Sehr schön ist das Gebiet um Las Torres für ausgedehnte Wanderungen, durchaus auch auf etwas schwierigeren Wegen .Das Hotel bietet geführte Wanderungen an, man kann sich aber auch problemlos selbst orientieren. In dieser Gegend gibt es viele Guanacos und auch Pumas, die die Guanaco- Population im Zaun halten. Nach zwei Tagen auf dieser Ranch und einer Zwischenübernachtung in Puntas Arenas ging es in zwei Flugetappen nach Calamata im Norden und von dort mit dem Auto nach San Pedro de Atacama. Die Ausflüge dort führten uns in das Valle de la Luna, zu den zwei Seen Laguna de Miniques und zum Geysirfeld von El Patio Dabei lernten wir, dass man in Chile bis auf Höhen von 4300 m mit dem Bus fahren kann und dass es unter solch extremen Bedingungen durchaus noch Leben gibt. Wir sahen Flamingos und andere Wasservögel, die lamaähnlichen Vicunias und Füchse. Einige der über 6000 m hohen Berge sind aktive Vulkane und stossen Rauch aus. Zurück in Santiago beschlossen wir unsere Reise mit eimem Besuch des Undurraga- Weingutes. Das Schönste an dieser Reise waren neben den unvergleichlichen Eindrücken die herzlichen, freundlichen und immer hilfsbereiten Menschen. Immer kamen wir mit den Chilenen und den Besuchern aus dem restlichen Südamerika ins Gespräch .Die Organisation kann man als perfekt bezeichnen.

Sonstiges

Zahlung

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%

Restzahlung fällig 14 Tage vor Reisebeginn.

Bis 14 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter vom Reisevertrag zurücktreten, wenn die in der Reiseausschreibung oder in sonstigen Unterlagen, die Vertragsinhalt geworden sind, festgelegte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde.


Mobilität
Diese Reise ist allgemein nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns, um hierzu genauere Informationen unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse zu erhalten.


Alle Angaben ohne Gewähr. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen des jeweiligen Veranstalters, die Sie zusammen mit dem Buchungsformular von uns erhalten. Gerne schicken wir Ihnen diese auf Anfrage auch schon vorher jederzeit zu.


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